Hilfe für die messianischen Gläubigen in Israel
EL ROI – «Du bist ein Gott der mich sieht»
Unsere Vision
Stärken:
Der unermüdliche Einsatz von EL ROI stärkt die messianischen Gläubigen Israels. Durch die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort entstehen belastbare Beziehungen, die auf dem tiefen Glauben an die Kraft des Evangeliums gründen, und sich über geografische Grenzen hinwegsetzen. Wenn wir Hilfeleistungen für Einzelpersonen und Gemeinschaften im Heiligen Land bereitstellen, wächst nicht nur die Hoffnung, sondern es werden auch Transformationsprozesse angestossen.
Ermutigen:
Unsere Mission umfasst nicht nur die Ermutigung der messianischen Gläubigen, sondern auch das Entfachen der Leidenschaft für das Evangelium, sowohl in kleinen Teams als auch bei Einzelpersonen. Wir ermutigen unsere Projektpartner, Mut zu haben um zu träumen und zu glauben, dass positive Veränderung möglich ist. Durch die Unterstützung kleiner Gruppen und die Umsetzung bedeutungsvoller Projekte tragen wir zur Verbreitung von Hoffnung, Einheit und Liebe bei.
Engagieren:
Wir arbeiten eng mit unterschiedlichen Leitungspersönlichkeiten in Israel zusammen. Gemeinsam tragen wir die Verantwortung für die Bewahrung des heiligen Erbes des Heiligen Landes und fördern gleichzeitig eine Zukunft, in der das Licht des Evangeliums strahlt und die Herzen und Gedanken aller dort lebenden Menschen erhellt. Unsere gemeinsame Anstrengung bildet ein Band der Hoffnung, der Einheit und Liebe, das für kommende Generationen von Bedeutung sein wird.
Unsere Strategie
Gezielte Unterstützung:
Mikroprojekte bieten eine einzigartige Gelegenheit, besser auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen einzugehen, mit denen messianische Gläubige in Israel konfrontiert sind. Diese Projekte ermöglichen es uns, gezielte Hilfe in Form von praktischer Unterstützung, finanziellen Mitteln, Berufsausbildung oder Bildungsprogrammen anzubieten, die speziell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Im Vergleich zu grösseren Hilfsorganisationen können wir somit besser auf die individuellen Anforderungen vor Ort eingehen.
Persönliche Verbindungen:
Bei jedem Projekt von EL ROI legen wir Wert darauf, eine persönliche Verbindung zwischen Gebern und Empfängern zu fördern. Diese Verbindung schafft eine tiefere Beziehung zwischen Unterstützern und den Einzelpersonen oder Gruppen die wir fördern. Dadurch schaffen wir eine tiefe Vertrauensbasis. Eine persönlichere Verbindung trägt fast immer zu einem effektiveren Support und einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der messianischen Gemeinschaft bei.
Flexibel und innovativ:
Bei der Reaktion auf sich ändernde Umstände sind Mikroprojekte flexibel und anpassungsfähig. Sie bieten die Möglichkeit, sich schnell an die sich verändernden Bedürfnisse der messianischen Gemeinschaft in Israel anzupassen. Im Gegensatz dazu können grössere Organisationen mit bürokratischen Prozessen konfrontiert sein, die ihre Fähigkeit beeinträchtigen, aufkommende Herausforderungen zeitnah anzugehen.
Reduzierte Gemeinkosten:
Grössere Organisationen haben in der Regel höhere Verwaltungs- und Gemeinkosten, was dazu führen kann, dass der Anteil der Mittel, die den Empfängern zugutekommen, sinkt. Die Mikroprojekte von EL ROI minimieren diesen Aufwand, sodass der grösste Teil der Zuwendungen für den eigentlichen Spendenzweck verwendet werden kann.
Auswirkungen vor Ort:
Mikroprojekte entstehen häufig auf der Ebene persönlicher Beziehungen und werden von individuellen Teamleiterinnen & Teamleitern gelenkt, die ein tiefes Verständnis für die lokale Umgebung und die Gemeinschaftsdynamik besitzen. Dies führt zu effizienteren und kulturell sensibleren Lösungen für die Herausforderungen, denen messianische Gläubige gegenüberstehen.
Stärkung der Gemeinschaft:
Unser Engagement für die Unterstützung von Mikroprojekten liegt in ihrem Potenzial, messianische Gläubige in Israel zu befähigen, die Kontrolle über die persönliche Entwicklung zu übernehmen und Eigeninitiative zu entwickeln. Anstatt passive Hilfeempfänger zu generieren, entstehen so vor Ort einzigartige Projekte, die das Leben verbessern und die Gemeinschaft stärken.
Rechenschaft:
Die Mikroprojekte von EL ROI zeichnen sich durch grössere Transparenz und Rechenschaftspflicht aus, sodass wir Spenden genau vor Ort überwachen können. Diese Verantwortung fördert das Vertrauen und stellt sicher, dass die Mittel effizient und effektiv eingesetzt werden.
Nutzung von Netzwerken:
EL ROI nutzt die sozialen und kulturellen Netzwerke und Ressourcen innerhalb der messianischen Gemeinschaft, was nicht nur zu einem Multiplikator-Effekt führt, sondern die Wirkung der Spendenbeiträge deutlich verstärkt.
Bitte beachten: Wir sind zweifellos von den Vorteilen von Mikroprojekten überzeugt, müssen jedoch festhalten, dass sie möglicherweise nicht alle Bedürfnisse einer Gemeinschaft vollständig erfüllen können. Größere Organisationen spielen nach wie vor eine bedeutende Rolle bei der Bereitstellung von Infrastruktur, der Vertretung von Interessen und der langfristigen Unterstützung zur Verbesserung des Lebensstandards in Israel. Aus diesem Grund befürworten wir einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl Mikroprojekte als auch Maßnahmen auf makroökonomischer Ebene kombiniert, um messianischen Gläubigen in Israel und ähnlichen Gemeinschaften effektiv in ihrer Lebenssituation zu helfen.
Supporting the believers
in the Land of ISRAEL!
Aktuelle Blogbeiträge
Das Alltagleben im Krieg
Leben unter Sirenen – Alltag im Süden Israels
EL ROI unterstützte diese messianische Familie in der Negev-Wüste beim Aufbau und Betrieb ihres Foodtrucks und stand ihnen besonders in der Zeit zur Seite, als der Vater erkrankte. Ende März erreichten uns diese Zeilen:
Seit über einem Monat steht Israel im Krieg – mit dem Iran, der Hisbollah und mittlerweile auch mit dem Jemen. Ein Ende der Kämpfe ist derzeit nicht absehbar. Besonders im Süden des Landes, rund um Dimona, hat sich die Lage weiter verschärft. Raketenangriffe gehören zum Alltag. Immer wieder werden Wohngebiete getroffen, Menschen sterben, viele werden verletzt. Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt, vieles wirkt gelähmt. Der Alltag ist geprägt von Unsicherheit. Und doch: Er findet statt.
Auch für uns ist diese Situation keine abstrakte Nachricht, sondern gelebte Realität. Nächtliche Sirenen und der Gang in den Schutzraum sind inzwischen Teil unseres Lebens. Vor wenigen Tagen mussten wir während einer Autofahrt abrupt anhalten und Schutz suchen, weil plötzlich Alarm ausgelöst wurde – selbst in abgelegenen Gebieten. Auch ruhige Momente draussen, in der Natur, werden immer wieder durch Sirenen und Explosionen unterbrochen.
Trotz allem versuchen wir, den Alltag aufrechtzuerhalten. So, wie es in Israel oft geschieht: Das Leben geht weiter – nicht weil es einfach ist, sondern weil es keine Alternative gibt.
Wir haben unseren Foodtruck wieder geöffnet. Es ist ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger. Er ermöglicht uns nicht nur ein Einkommen, sondern auch Begegnungen. Gespräche entstehen, oft tiefere als sonst. Man spürt, wie sehr die Menschen diese Momente brauchen.
Gleichzeitig ist die Erschöpfung überall sichtbar. Viele schlafen schlecht, Kinder sind angespannt, der Schulbetrieb ist seit Wochen unterbrochen. Selbst einfache Dinge wie Autofahrten werden zur Belastung, weil jederzeit Sirenen ausgelöst werden können.
Neben all dem Äusseren zeigt sich auch das Innere: Viele kämpfen mit persönlichen Herausforderungen – gesundheitlich, familiär oder finanziell. Die Belastung geht tiefer, als man von aussen sieht.
Umso dankbarer sind wir für das, was sich gut entwickelt. Yaron hat sich nach seiner Krankheit deutlich erholt und gewinnt sichtbar an Kraft. Das gibt uns Mut.
In all dem bleibt eines zentral: den Blick nicht zu verlieren. Dankbar zu bleiben – für die kleinen Dinge, für jeden neuen Tag, für Familie und Gesundheit.
Und nicht zuletzt: füreinander einzustehen und Hoffnung weiterzugeben – gerade dann, wenn sie am meisten gebraucht wird.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
News von Beit Hallel Israel
Aktuelle Situation
Während dieser Krieg andauert, hat sich ein grosser Teil des täglichen Lebens in Israel unter die Erde verlagert.
Im ganzen Land verbringen Familien lange Stunden in Luftschutzbunkern, während Sirenen heulen und Warnmeldungen Tag und Nacht den Alltag unterbrechen. Was ursprünglich als vorübergehende Zufluchtsorte gedacht war, ist für viele Menschen zu Wohn- und Lebensräumen geworden: zu Orten, an denen Familien schlafen, essen und versuchen, trotz der allgegenwärtigen Unsicherheit ein Stück Normalität zu bewahren.
In solchen Momenten halten sich viele an der Verheissung aus Psalm 121 fest: «Der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.» Selbst wenn die Nächte unruhig sind und die Zukunft ungewiss erscheint, bleibt die Hoffnung, dass Gott wachsam ist und sein Volk nicht aus den Augen verliert.
Während viele Menschen vorsichtshalber in der Nähe von Schutzräumen bleiben, bewegt sich unser Team weiterhin ruhig durch die Stadt, um jenen zu helfen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
LechLcha Jüngerschaftsprogramm
Jüngerschaft
LechLcha Jüngerschafts-Programm
Mit grosser Dankbarkeit blicken die Verantwortlichen auf das 38. LechLcha Jüngerschafts-Programm zurück. Für Shmuel Salway, Leiter des Jüngerschaftsprogramms, und das begleitende Team war diese Zeit in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich.
Erstmals seit über zwei Jahren verlief das Programm ohne Sirenen, Raketenalarm oder militärische Unterbrechungen. Kein einziger Student wurde zum Reservedienst einberufen. Es kam zu keinen Evakuierungen, keinen Nächten in Schutzräumen, keinen Todesnachrichten und keinen Unfällen. Stattdessen durfte eine seltene Phase der Ruhe und Sicherheit erlebt werden, Tage des Aufatmens in einem Umfeld, das sonst von Unsicherheit geprägt ist.
Diese äussere Ruhe eröffnete einen inneren Raum. Die Teilnehmenden fanden Zeit für Stille, Erholung und persönliche Klärung. Viele berichten von tiefer innerer Wiederherstellung und von Prozessen, die unter normalen Umständen kaum möglich gewesen wären. Auch im Leitungsteam war spürbar, dass diese Wochen von Konzentration, Offenheit und geistlicher Tiefe getragen waren. Das gemeinsame Lernen, Hören und Reflektieren gewann dadurch an besonderer Intensität.
Besonders gross ist die Erleichterung darüber, dass inzwischen alle Geiseln wieder nach Hause nach Israel zurückkehren konnten. Diese Nachricht hat das Programm in dankbarer Weise gerahmt und ihm eine zusätzliche Schwere genommen.
Shmuel Salway und das gesamte Team blicken mit grosser Dankbarkeit auf diese Zeit zurück und wissen sich getragen von den vielen Gebeten, die sie begleitet haben. Die Erfahrung dieser Wochen hat ihr Vertrauen gestärkt: Diese Gebete blieben nicht unbeantwortet.
Hoffnung kehrt nach Nazareth zurück
Hoffnung in Nazareth
Ein Tag der Hoffnung in Nazareth
Das Beit-Hallel-Team lud Mitte Oktober rund 700 Menschen aus zehn Städten Israels nach Nazareth ein – jüdische und russischsprachige Israelis, säkulare Familien, Holocaust-Überlebende und junge Erwachsene.
Viele von ihnen hatten schwere Monate hinter sich, geprägt von Angst, Verlust und Unsicherheit. Der Krieg hatte Wunden hinterlassen, und erst vor Kurzem war ein Waffenstillstand verkündet worden. Geiseln kehrten heim. Tränen flossen – Tränen der Trauer, aber auch der Erleichterung.
Als die Busse am Versammlungsort eintrafen, war die Stimmung zunächst zurückhaltend. Menschen kamen müde, vorsichtig, unsicher. Dann aber wurde die Botschaft der Errettung klar, liebevoll und kraftvoll verkündet. Die Verheissungen der Bibel waren keine fernen Worte mehr – sie wurden lebendige Wahrheit.
Viele hörten tief bewegt zu. Tränen flossen, Gebete stiegen auf. Zum ersten Mal gaben Menschen ihr Herz Yeshua. Hoffnung begann wieder zu fliessen – wie lebendiges Wasser in einer trockenen Zeit.
Im Laufe des Tages geschah etwas Wundervolles: Sorgen verwandelten sich in Lächeln, Schultern entspannten sich, Gespräche begannen. Hoffnung wuchs.
Und am Ende – Lobpreis!
Einige weinten, andere tanzten. Warum? Weil sie Yeshua, dem Friedefürsten, begegneten.
«Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.» Matthäus 11,28
Was in Nazareth geschah, war mehr als nur eine Veranstaltung – es war ein sichtbares Zeichen der Hoffnung. Auf dem Heimweg wurden die Teilnehmenden zu weiterführenden Angeboten eingeladen: persönliche Gespräche und Alpha-Kurse standen offen – viele nahmen diese Möglichkeit dankbar an.
EL ROI unterstützt die Gläubigen der Beit-Hallel-Gemeinde, die ausserordentlich viel Freiwilligenarbeit leisten, um das Evangelium dem Volk Israel zu bringen.
