News from the messianic believers in the Land of Israel
LechLcha Jüngerschaftsprogramm
Jüngerschaft
LechLcha Jüngerschafts-Programm
Mit grosser Dankbarkeit blicken die Verantwortlichen auf das 38. LechLcha Jüngerschafts-Programm zurück. Für Shmuel Salway, Leiter des Jüngerschaftsprogramms, und das begleitende Team war diese Zeit in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich.
Erstmals seit über zwei Jahren verlief das Programm ohne Sirenen, Raketenalarm oder militärische Unterbrechungen. Kein einziger Student wurde zum Reservedienst einberufen. Es kam zu keinen Evakuierungen, keinen Nächten in Schutzräumen, keinen Todesnachrichten und keinen Unfällen. Stattdessen durfte eine seltene Phase der Ruhe und Sicherheit erlebt werden, Tage des Aufatmens in einem Umfeld, das sonst von Unsicherheit geprägt ist.
Diese äussere Ruhe eröffnete einen inneren Raum. Die Teilnehmenden fanden Zeit für Stille, Erholung und persönliche Klärung. Viele berichten von tiefer innerer Wiederherstellung und von Prozessen, die unter normalen Umständen kaum möglich gewesen wären. Auch im Leitungsteam war spürbar, dass diese Wochen von Konzentration, Offenheit und geistlicher Tiefe getragen waren. Das gemeinsame Lernen, Hören und Reflektieren gewann dadurch an besonderer Intensität.
Besonders gross ist die Erleichterung darüber, dass inzwischen alle Geiseln wieder nach Hause nach Israel zurückkehren konnten. Diese Nachricht hat das Programm in dankbarer Weise gerahmt und ihm eine zusätzliche Schwere genommen.
Shmuel Salway und das gesamte Team blicken mit grosser Dankbarkeit auf diese Zeit zurück und wissen sich getragen von den vielen Gebeten, die sie begleitet haben. Die Erfahrung dieser Wochen hat ihr Vertrauen gestärkt: Diese Gebete blieben nicht unbeantwortet.Text content
Hoffnung kehrt nach Nazareth zurück
Hoffnung in Nazareth
Ein Tag der Hoffnung in Nazareth
Das Beit-Hallel-Team lud Mitte Oktober rund 700 Menschen aus zehn Städten Israels nach Nazareth ein – jüdische und russischsprachige Israelis, säkulare Familien, Holocaust-Überlebende und junge Erwachsene.
Viele von ihnen hatten schwere Monate hinter sich, geprägt von Angst, Verlust und Unsicherheit. Der Krieg hatte Wunden hinterlassen, und erst vor Kurzem war ein Waffenstillstand verkündet worden. Geiseln kehrten heim. Tränen flossen – Tränen der Trauer, aber auch der Erleichterung.
Als die Busse am Versammlungsort eintrafen, war die Stimmung zunächst zurückhaltend. Menschen kamen müde, vorsichtig, unsicher. Dann aber wurde die Botschaft der Errettung klar, liebevoll und kraftvoll verkündet. Die Verheissungen der Bibel waren keine fernen Worte mehr – sie wurden lebendige Wahrheit.
Viele hörten tief bewegt zu. Tränen flossen, Gebete stiegen auf. Zum ersten Mal gaben Menschen ihr Herz Yeshua. Hoffnung begann wieder zu fliessen – wie lebendiges Wasser in einer trockenen Zeit.
Im Laufe des Tages geschah etwas Wundervolles: Sorgen verwandelten sich in Lächeln, Schultern entspannten sich, Gespräche begannen. Hoffnung wuchs.
Und am Ende – Lobpreis!
Einige weinten, andere tanzten. Warum? Weil sie Yeshua, dem Friedefürsten, begegneten.
«Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.» Matthäus 11,28
Was in Nazareth geschah, war mehr als nur eine Veranstaltung – es war ein sichtbares Zeichen der Hoffnung. Auf dem Heimweg wurden die Teilnehmenden zu weiterführenden Angeboten eingeladen: persönliche Gespräche und Alpha-Kurse standen offen – viele nahmen diese Möglichkeit dankbar an.
EL ROI unterstützt die Gläubigen der Beit-Hallel-Gemeinde, die ausserordentlich viel Freiwilligenarbeit leisten, um das Evangelium dem Volk Israel zu bringen.
Ein Update aus Israel
Hoffnung mitten in der Erschütterung
Ein Update aus Israel
Ein fragiler Waffenstillstand wurde über Nacht zwischen Israel und dem Iran verkündet – und zum ersten Mal seit Langem ist es ruhig am Himmel. Doch für viele Menschen in Israel ist der eigentliche Kampf noch nicht vorbei. Die Angst und Unsicherheit bleiben, Familien sind erschüttert, Häuser beschädigt.
Während der heftigsten Kämpfe war das Beit-Hallel-Team unermüdlich im Einsatz: Sie verteilten Essen, trösteten Kinder und verwandelten ihre Schutzräume in Orte der Geborgenheit. Auch jetzt – trotz der vorläufigen Ruhe – bleiben sie vor Ort. Denn die Not ist nicht vorbei.
In Städten wie Aschdod und Aschkelon leben viele Menschen weiterhin in Schutzräumen oder kämpfen mit den Folgen der letzten Wochen. Dank eurer Unterstützung verteilen unsere Helfer Ventilatoren, Klimageräte und Lebensmittelpakete an betroffene Familien. Jede Hilfe sendet eine klare Botschaft: Du bist nicht allein.
Viele Familien mussten überstürzt fliehen und alles zurücklassen. Unsere Freiwilligen packen Taschen mit Kleidung und Hygieneartikeln – einfache Dinge, die plötzlich lebenswichtig werden. Es sind Zeichen der Liebe und Fürsorge inmitten der Erschütterung.
Die Schutzräume der Beit-Hallel-Gemeinde sind inzwischen zu Orten der Hoffnung geworden. Und die Kinder? Sie spielen dort, versuchen zu lernen – obwohl draussen oft noch die Sirenen heulen. Viele finden nachts keinen Schlaf. Doch jedes liebevolle Wort, jede Geste, jeder Moment der Zuwendung schenkt ihnen ein wenig Licht und neue Hoffnung.
LechLcha – Jüngerschaft, die Leben verändert
LechLcha – Jüngerschaft, die Leben verändert
🌱 LechLcha – Jüngerschaft. Wachstum. Gemeinschaft. Ein Ort, zum Wurzeln schlagen.
Unser langjähriger Freund Shmuel Salway leitet mit grosser Hingabe Lechlcha,ein Jüngerschaftsprogramm für junge Erwachsene mit Sitz im Baptist Village bei Petach Tikva – einem historischen Campgelände, das in den 1930er Jahren von den amerikanischen Southern Baptists erbaut wurde und heute der messianischen Gemeinschaft in Israel dient.
Gerade junge Gläubige, die frisch aus dem Armeedienst kommen, stehen oft vor einem inneren Neuanfang. Viele haben keinen vertrauten Freundeskreis mehr, keine geistliche Heimat. Lechlcha bietet ihnen für eine Zeit ein sicheres, glaubensstärkendes Umfeld unter Gleichaltrigen. Hier werden sie durch intensives Bibelstudium, praktische Hilfseinsätze und echtes Miteinander neu aufgebaut. Neben dem geistlichen Wachstum kommt auch der Spass nicht zu kurz: Praktische Hilfseinsätze, gemeinsame Kochabende, mehrtägige Wanderungen auf dem Israel Trail – etwa vom Mittelmeer bis zum See Genezareth – und sogar Auslands-Einsätze gehören dazu.
Anfang März war die aktuelle Gruppe auf einem Missions-Einsatz in Äthiopien – bei den dort lebenden jüdischen Gemeinden. Solche Erfahrungen prägen tief.Alle drei Monate beginnt ein neuer Kurs, und viele Absolventen entscheiden sich, weitere drei Monate als Coaches und Helfer zu bleiben – um das weiterzugeben, was sie selbst empfangen haben. Es entstehen geistliche Freundschaften fürs Leben.
Finanziert wird das Programm zu einem grossen Teil von lokalen messianischen Gemeinden Israels, die auch Bibellehrer stellen. Doch ohne zusätzliche Unterstützung aus dem Ausland wäre diese wertvolle Arbeit nicht möglich. EL ROI investiert grosszügig in diese Arbeit.
