News from the messianic believers in the Land of Israel
Zu Fuss durch die Landschaften der Bibel
Halt finden in unsicheren Zeiten.
In einer Zeit, die von Unsicherheit, Spannungen und vielen offenen Fragen geprägt ist, suchen immer mehr junge Erwachsene nach Orientierung und echten Beziehungen. Umso ermutigender ist es zu sehen, wie Gemeinschaft, Austausch, und gemeinsame Erlebnisse neue Hoffnung entstehen lassen. Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Selbst in herausfordernden Zeiten wachsen Vertrauen, Zuversicht und neue Perspektiven dort, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind.
Hier ein kurzer Einblick in den vergangenen Monat beim Jüngerschaftsprogramm LechLcha:
Die aktuelle Gruppe erlebte Lobpreisabende, einen mehrtägigen Fussmarsch, sowie Gesprächsabende über biblische Themen. Besonders berührt hat die grosse Zahl junger Erwachsener, die zusätzlich den Weg zu unseren Veranstaltungen gefunden haben. Viele von ihnen sehnen sich nach echten Beziehungen, nach Orientierung und nach einem Ort, an dem sie Fragen stellen, wachsen und neue Hoffnung finden können.
Die vergangenen Monate waren für viele Menschen in Israel von Unsicherheit, Anspannung und persönlichen Herausforderungen geprägt. Gerade deshalb erleben wir, wie wertvoll Gemeinschaft ist. Wenn Menschen zusammenkommen, miteinander reden, lachen, zuhören, füreinander beten und sich gegenseitig ermutigen, entsteht etwas, das man nicht organisieren kann: neue Zuversicht.
Es ist bewegend zu sehen, wie junge Erwachsene den Mut finden, trotz schwieriger Umstände nach vorne zu schauen und neue Schritte zu wagen. Oft beginnt Veränderung nicht mit grossen Ereignissen, sondern mit kleinen Begegnungen, ehrlichen Gesprächen und dem Wissen, dass man nicht allein unterwegs ist.
Bitte begleitet diese jungen Menschen weiterhin im Gebet. Viele von ihnen befinden sich in einer Zeit der Neuorientierung und brauchen Ruhe, Ermutigung und neue Kraft. Wir sind dankbar für jeden einzelnen von ihnen und gespannt, was in ihrem Leben in den kommenden Monaten wachsen wird.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
Gesehen. Geliebt. Nicht allein.
Hoffnung weitergeben
Die Beit Hallel-Gemeinde in Ashdod sowie sieben weitere Standorte in Israel begleiten und unterstützen regelmässig Witwen, alleinerziehende Mütter und Familien in schwierigen Lebenssituationen mit Lebensmitteln und Supermarkt-Gutscheinen. Viele Menschen stehen unter grossem finanziellen und emotionalen Druck. Umso wertvoller ist jede praktische Hilfe, die Hoffnung und neue Kraft schenkt.
Dank der treuen Unterstützung durch EL ROI dürfen immer wieder Familien erfahren, dass sie nicht vergessen sind. Hinter jedem Gutschein und jedem Lebensmittelpaket steht eine Botschaft: Ihr seid gesehen. Ihr seid geliebt. Ihr seid nicht allein.
Ein bewegendes Beispiel dafür ist Elena, eine alleinerziehende Mutter aus Israel, die seit rund einem Jahr die Gemeinde besucht. Trotz vieler persönlicher Herausforderungen zieht sie ihre Tochter Sofia mit grosser Hingabe gross. Gleichzeitig dient sie anderen Menschen mit einem offenen Herzen und einer beeindruckenden Hilfsbereitschaft. Elena bringt regelmässig neue Besucher in die Gottesdienste, ermutigt Menschen in ihrem Umfeld und lebt ihren Glauben sichtbar und authentisch im Alltag.
Vor kurzem konnten wir Elena und Sofia dank der Unterstützung von EL ROI mit Lebensmitteln und einem Einkaufsgutschein helfen. Für Elena war diese Hilfe weit mehr als nur praktische Versorgung. Sie wurde für sie zu einem tiefen Zeichen von Gottes Fürsorge und Treue mitten in einer herausfordernden Zeit.
In einer persönlichen Nachricht schrieb Elena voller Dankbarkeit, wie sehr sie diese Unterstützung als Antwort auf ihr Gebet erlebt habe. Sie betete für die Menschen, die ihrer Familie geholfen haben, und bat Gott um Frieden, Gesundheit und reichen Segen für alle Unterstützer.
Besonders berührend ist, dass Elena trotz ihrer eigenen Belastungen weiterhin anderen Hoffnung schenkt. Ihr Leben zeigt auf eindrückliche Weise, wie Trost, Liebe und praktische Hilfe Menschen aufrichten können — und wie Menschen, die selbst Unterstützung erfahren, wiederum zu einem Segen für andere werden.
Wir danken allen von Herzen, die diese Arbeit mittragen und damit helfen, Gottes Liebe ganz praktisch sichtbar werden zu lassen.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
Das Alltagleben im Krieg
Leben unter Sirenen – Alltag im Süden Israels
EL ROI unterstützte diese messianische Familie in der Negev-Wüste beim Aufbau und Betrieb ihres Foodtrucks und stand ihnen besonders in der Zeit zur Seite, als der Vater erkrankte. Ende März erreichten uns diese Zeilen:
Seit über einem Monat steht Israel im Krieg – mit dem Iran, der Hisbollah und mittlerweile auch mit dem Jemen. Ein Ende der Kämpfe ist derzeit nicht absehbar. Besonders im Süden des Landes, rund um Dimona, hat sich die Lage weiter verschärft. Raketenangriffe gehören zum Alltag. Immer wieder werden Wohngebiete getroffen, Menschen sterben, viele werden verletzt. Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt, vieles wirkt gelähmt. Der Alltag ist geprägt von Unsicherheit. Und doch: Er findet statt.
Auch für uns ist diese Situation keine abstrakte Nachricht, sondern gelebte Realität. Nächtliche Sirenen und der Gang in den Schutzraum sind inzwischen Teil unseres Lebens. Vor wenigen Tagen mussten wir während einer Autofahrt abrupt anhalten und Schutz suchen, weil plötzlich Alarm ausgelöst wurde – selbst in abgelegenen Gebieten. Auch ruhige Momente draussen, in der Natur, werden immer wieder durch Sirenen und Explosionen unterbrochen.
Trotz allem versuchen wir, den Alltag aufrechtzuerhalten. So, wie es in Israel oft geschieht: Das Leben geht weiter – nicht weil es einfach ist, sondern weil es keine Alternative gibt.
Wir haben unseren Foodtruck wieder geöffnet. Es ist ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger. Er ermöglicht uns nicht nur ein Einkommen, sondern auch Begegnungen. Gespräche entstehen, oft tiefere als sonst. Man spürt, wie sehr die Menschen diese Momente brauchen.
Gleichzeitig ist die Erschöpfung überall sichtbar. Viele schlafen schlecht, Kinder sind angespannt, der Schulbetrieb ist seit Wochen unterbrochen. Selbst einfache Dinge wie Autofahrten werden zur Belastung, weil jederzeit Sirenen ausgelöst werden können.
Neben all dem Äusseren zeigt sich auch das Innere: Viele kämpfen mit persönlichen Herausforderungen – gesundheitlich, familiär oder finanziell. Die Belastung geht tiefer, als man von aussen sieht.
Umso dankbarer sind wir für das, was sich gut entwickelt. Yaron hat sich nach seiner Krankheit deutlich erholt und gewinnt sichtbar an Kraft. Das gibt uns Mut.
In all dem bleibt eines zentral: den Blick nicht zu verlieren. Dankbar zu bleiben – für die kleinen Dinge, für jeden neuen Tag, für Familie und Gesundheit.
Und nicht zuletzt: füreinander einzustehen und Hoffnung weiterzugeben – gerade dann, wenn sie am meisten gebraucht wird.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
News von Beit Hallel Israel
Aktuelle Situation
Während dieser Krieg andauert, hat sich ein grosser Teil des täglichen Lebens in Israel unter die Erde verlagert.
Im ganzen Land verbringen Familien lange Stunden in Luftschutzbunkern, während Sirenen heulen und Warnmeldungen Tag und Nacht den Alltag unterbrechen. Was ursprünglich als vorübergehende Zufluchtsorte gedacht war, ist für viele Menschen zu Wohn- und Lebensräumen geworden: zu Orten, an denen Familien schlafen, essen und versuchen, trotz der allgegenwärtigen Unsicherheit ein Stück Normalität zu bewahren.
In solchen Momenten halten sich viele an der Verheissung aus Psalm 121 fest: «Der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.» Selbst wenn die Nächte unruhig sind und die Zukunft ungewiss erscheint, bleibt die Hoffnung, dass Gott wachsam ist und sein Volk nicht aus den Augen verliert.
Während viele Menschen vorsichtshalber in der Nähe von Schutzräumen bleiben, bewegt sich unser Team weiterhin ruhig durch die Stadt, um jenen zu helfen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.
Jetzt unterstützen, jede Hilfe zählt.
